2026-08 Heißer Ritt zum Michelsberg
Zur letzten Tour im Juli waren nur fünf Teams der Heilbronner BSVW-Tandemgruppe auf die Piste gegangen. Nachdem Sitze und Pedale der Bikes auf die Maße der Piloten und Stalker eingestellt waren, rollte das kleine Feld durch Altböckingen hinüber zum Wertwiesenpark und dann auf der Sontheimer Neckarseite aufwärts nach Lauffen und Kirchheim.
Kurz nach Horkheim entdeckten die Radler die Überreste eines Bunkers in den Weinbergen und rätselten, ob dieser Teil der Neckar-Enz-Linie oder der Scheinanlage „Brasilien“ war.
In Kirchheim verließ der Verband das Neckartal. Über Hohenstein und Bönnigheim erreichte er nach einer kleinen Klettertour von 220 Höhenmetern den Gipfel des Michaelsbergs bei Cleebronn. Hier beschrieben die Piloten ihren sehgeschädigten Stokern den herrlichen Rundblick vom Stromberg, über den Heuchelberg bis zum Odenwald, den Löwensteiner Bergen und zur Schwäbischen Alb und einer erzählte die Legende von der Feder, die der Erzengel Michael hier auf dem Berg verloren haben soll. Dann umrundete die Gruppe das Gipfelplateau und fuhr zur Mittagsrast hinunter zum Christophblick.
Von dort ging es dann herrlich bergab über Bönnigheim, Meimsheim, Hausen und Nordheim hinunter ins Neckartal und über Klingenberg zurück zum Beratungshäusle am Sonnenbrunnen.
Martin Haug
01.08.2026